Studienauftrag, 1. Rang. Projekt und Ausführung
2017–2026

Die städtebauliche Lage an der Heuwaage hat sich seit dem Bau des Hochhauses von Arnold Gfeller in den 1950er Jahren stark verändert. Das Hochhaus wurde bei seiner Erstellung noch als Hochpunkt am Eingang der Stadt beschrieben und blickte mit seiner Hauptfassade über den Platz in Richtung Birsigtal. Heute ist diese Situation durch den Bau der Hochstrasse und die angrenzenden Verkehrsbauten nur noch beschränkt wahrnehmbar.

Mit dem vorliegenden Projekt wird durch die objekthafte Setzung eines gut 70 Meter hohen Volumens eine maximale Öffnung der städtebaulichen Situation angestrebt. Der Neubau ist wohl als Hochhaus in der Stadtsilhouette zu verstehen, welches sich über seine Höhe in das Ensemble der hohen Bauten um den Bahnhof im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung einreiht. Durch die spezifische Formgebung und der volumetrischen Überhöhung wird aber auch die topografische Lage in der Senke überspielt und das Gebäude vermittelt als hohes Haus zwischen der Innenstadt und den umgebenden Quartieren mit einem eigenständigen Charakter.

Studie, Projekt und Ausführung
2016–2025
Studie, Projekt und Ausführung
2020–2025
Studienauftrag, Projekt und Ausführung
2019–2022
Studie, Projekt und Ausführung
2013–2022

Der Gletschergarten liegt am Fusse eines grossen Sandstein­felsens am Wesemlinhügel im Norden der Stadt Luzern. Die Entstehung des Sandsteins geht auf einen Meeresstrand zu­rück, welcher vor 20 Millionen Jahren die damals tropische Gegend von Luzern geprägt hatte. Seit dem Mittelalter wurde der Fels als Steinbruch bewirtschaftet und anfangs des 19. Jahr­hunderts durch den Bildhauer Thorvaldsen für das bekannte Löwendenkmal künstlerisch nachhaltig bearbeitet. Nach der Freilegung der 1872 durch Zufall entdeckten Gletschertöpfe entwickelte sich der Gletschergarten bis zur Jahrhundertwen­de schnell zu einer Attraktion in der durch den Tourismus ge­prägten Region um den Vierwaldstättersee.

Das realisierte Projekt klärte durch den Rückbau der Anbauten die Situation des Schweizerhauses. Durch den Einbezug der Sommerau konnte die Fläche des Parks erheblich vergrössert werden. Die Eingriffe im Gletschergarten sind inspiriert aus dem naturwissenschaftlichen Eifer des 19. Jahrhunderts. Die romantische Neugierde, mit der man damals die Natur erforschte und auch unheimliche Phänomene durchdringen wollte, soll auch die Besucher durch den Gletschergarten führen. Über das Zugangsportal erreicht man die im Fels liegende ureigene Welt. Durch den verwinkelten Zugang wird das Tageslicht gefiltert und die Besucher treten schrittweise in den Berg ein. Allmählich wird man vom Klima des Felsens umfasst: eine feuchte und von den Jahreszeiten weitgehend unabhängige Umgebung der in den Fels getriebenen Räume. Der Weg führt leicht abfallend in die Tiefe des Felsens. Entlang des Weges können unterschiedliche Phänomene der Erdgeschichte entdeckt und erfahren werden

Studienauftrag, Projekt und Ausführung
2016–2021

Das ehemalige Areal der Allgemeinen Plakatgesellschaft an der Hardstrasse in Basel zeigt exemplarisch die städtebauliche Entwicklung ausserhalb des historischen Stadtkörpers nach der Schleifung der Stadtmauern auf. Die grossbürgerlichen Gartenanlagen erlebten im 20. Jahrhundert eine Verdichtung durch Gewerbe-bauten, wodurch der heute einzigartige Charakter entstand. Die neue Bebauung schreibt sich in diese Geschichte ein: Das Kutscherhaus und die Baumgruppe bilden als historische Relikte die Adresse zur Strasse. Entlang der Grundstücksmauern werden die bestehenden Gewerbebauten von Zubauten befreit und saniert, womit ein offener Raum entsteht, der die drei neuen Wohngebäude aufnimmt. Nebst der Dachform mit steilen Satteldächern, welche durch die Abstufung eine gewerbliche Anmutung erhalten, sowie der seriellen Anordnung der Fenster, lässt auch die Materialisierung aus rohem Aluminium die Assoziation an eine industrielle Nutzung aufleben.

Wohnsiedlung Oberhubstrasse, Zollikerberg
Studienauftrag, 2. Rang
2020

Das Bahnhofsgelände von Ilanz ist heute eher kleinteilig bebaut und ein gut nutzbarer Bahnhofsplatz mit hoher Aufenthaltsqualität fehlt. Das vorliegende Projekt klärt die Ansprüche an den öffentlichen Raum mit einer einfachen Geste: Ein grosser, übersichtlicher und klar organisierter Platz zusammen mit dem langgestreckten neuen Gebäude am Bahnhof manifestieren die neue Bedeutung des Bahnhofsgebäudes und den vielfältig nutzbaren öffentlichen Raum.

Das langgezogene Gebäude entwickelt sich entlang der Perronanlagen und spannt einen grosszügigen Aussenraum auf, welcher von der Poststrasse bis zum Areal des Hotels Eden reicht. Der direkte Bezug zu den Geleiseanlagen mit den langen Perrondächern stärkt die Wahrnehmung als eigenständiges Bahnhofsgebäude, das sich den üblichen städtischen Bebauungsmustern entzieht. Dennoch erfolgt über die zurückhaltende Gebäudehöhe mit vier Geschossen eine Einbettung in den umgebenden Massstab. Im Erdgeschoss wird südseitig ein Vordach ausformuliert, welches die Wirkung des Gebäudes als öffentlichen Bau am Platz unterstützt.

Der neue Bahnhof in Ilanz repräsentiert einen ausdrucksstarken Hybridbau in Holz- und Betonbauweise der eine konstruktive Logik ausstrahlt. Die drei Obergeschosse werden an einem brückenartigen Dachträger aufgehängt, wodurch das Erdgeschoss als offener und frei unterteilbarer Raum gestaltet werden kann.

Wettbewerb, 3. Preis
2020–2021

Der Neubau für das Reha-Zentrum in Wald versteht sich aufgrund der ausserordentlichen Lage auf der Krete des Faltigbergs als stark landschaftsbezogene Architektur. Ein lichter Bau besetzt den markanten Ort auf selbstbewusste Weise und sucht gleichzeitig durch seine Gliederung und Materialisierung die Einbettung in die exponierte landschaftliche Situation. Die neue Klinik wird als flexibel nutzbares Gebäude geplant, welches ein inneres räumliches Erlebnis anbietet, das die Patientinnen und Patienten gleichermassen zur Kontemplation und Bewegung anregen soll.

Ein grosszügiges Atrium besetzt das Zentrum des Hauses und verbindet mit einer leicht geschwungenen Treppe sämtliche Geschosse mit Patientenbereichen von den Therapiebereichen im Untergeschoss über die Bettenstationen bis in das Dachgeschoss.

Studie, Projekt und Ausführung
2013–2021

Das neue Gebäude für den Spa- und Therapiebereich des Hotel Waldhaus in Sils Maria wird unterhalb des bestehenden Bades von Otto Glaus in den Fels hinein gebaut. Als kubischer Baukörper duckt sich das grosse Volumen in den Hang und lässt somit die räumlichen Qualitäten der bestehenden pavillonartigen Schwimmhalle bestehen. Das skulpturale Gebäude wird als felsartige Formation interpretiert und integriert sich in die Landschaft. Die Baderäume werden durch grosszügige Oblichter und Lichthöfe belichtet, welche periskopartig aus dem Boden ragen und das Tageslicht für die unterschiedlichen Bereiche einfangen. Über eine grosszügige Treppe gelangt man aus der bestehenden Eingangshalle in die neuen Wellnessbereiche. Der Therapiebereich bietet Behandlungsräume und einen grosszügigen Wartebereich mit Blick auf das Bergpanorama an. Der darunter liegende Spabereich gliedert sich als räumliches Kontinuum in vier helle Haupträume mit Bädern und Ruhebereichen. Ein Saunabereich mit Kaltluftgrotte vervollständigt das Raumangebot des Spabereichs.

Zentrum für Lernende, Basel
Wohnsiedlung Bäret Lonza, Visp
Testplanung, Projekt und Ausführung
2010–2020

Ausserhalb der früheren Schanzenanlagen gelegen, befindet sich das Areal rund um das bestehende Hotel Hilton beim Bahnhof SBB heute am Eingang der Stadt und am Kreuzungspunkt von Aeschengraben und Nauenstrasse sowie deren Verlängerungen als wichtige Strassenzüge, welche in regelmässigen Abständen von Hochpunkten im Stadtgefüge begleitet werden.

Während das Hochhaus durch seine Höhe einen städtebaulichen Akzent setzt und sich so in das übergeordnete Netz aus Hochpunkten innerhalb der Stadtlandschaft einfügt, soll sich das neu entstehende Gebäudeemsemble gesamthaft durch seinen Ausdruck und Materialisierung in die umgebende Stadtstruktur einbetten und Teil der bestehenden Strassenzüge werden.

Hirzengut, Riehen
Investorenwettbewerb
2019

Der Pilatusplatz ist ein wichtiger städtischer Platz und einer der meistbefahrenen Verkehrsknotenpunkte in der Stadt Luzern. Am westlichen Eingang der historischen Stadtanlage gelegen, ist er heute in ein städtebaulich heterogenes Stadtbild eingebunden. Die Überlagerung der mittelalterlichen Stadt mit der gründerzeitlichen Blockrandstruktur führt auf dem Areal des ehemaligen Wirtshauses zur Schmiede zu einer ambivalenten Situation. Das vorliegende Projekt für das Geschäfts- und Wohnhaus am Pilatusplatz nimmt in dieser Situation eine ausgleichende Haltung ein.

Das Projekt gliedert sich als hohes Haus in das Ensemble von markanten Kopfbauten um den Pilatusplatz ein. Gleichermassen gelingt durch die strukturierte Volumetrie die Eingliederung in die umgebenden Strassenzüge. Der Stattlichkeit der Architektur der Jahrhundertwende wird eine filigranere Gebäudestruktur dazugestellt, welche in ihrer Tektonik den Massstab der umgebenden Gebäude respektiert. Mit der Durchlässigkeit der filigranen Fassaden öffnet sich das Gebäude von der Strasse zur Hoffläche und vermittelt somit zum südlichen Bereich, in welchem die mittelalterlichen Strukturen in eine neue Situation eingebettet sind.

Testplanung
2019–2020
Studie, Projekt und Ausführung
2018–2019

Das Wohnhaus auf dem Bruderholz in Basel wurde 1934 von den Architekten Hans von der Mühll und Paul Oberrauch erbaut. Das Haus wird sanft saniert unter Erhaltung der originalen Materialität der Haupträume und der Erschliessung.

Studienauftrag
2019

Das Areal für das neue Pflege- und Gesundheitszentrum liegt am westlichen Rand der Basler Altstadt im Bereich der ehemaligen Schanzenanlage. Die Lage auf dem Hügelzug über der Steinenvorstadt ist heute durch eine Reihe von markanten Einzelbauten im Stadtbild präsent: Das grosse Dach des Lohnhofs, das Gymnasium Leonhard und das Schulgebäude von Hans Bernoulli machen einer Stadtkrone ähnlich die Topografie der Basler Altstadt von weither sichtbar.

Das neue Pflege- und Gesundheitszentrum reiht sich in diese Dachlandschaft ein. Als prägnanter öffentlicher Bau am Kohlenberg manifestiert sich der Neubau in der Stadt. Gleichermassen gelingt durch die strukturierte Volumetrie die Eingliederung in den kleinmassstäblichen Strassenzug. Der Stattlichkeit der Architektur von Hans Bernoulli wird eine filigranere Struktur nebenangestellt, welche in ihrer Tektonik den Massstab der ehemaligen Frauenarbeitsschule respektiert. Durch die Staffelung des Gebäudes in Grundriss und Schnitt wird eine Massstäblichkeit erreicht, die den Ort mit einer angemessenen Öffentlichkeit besetzt und zu einer selbstverständlichen Struktur weiterentwickelt. Der äussere Ausdruck mit einer geflochtenen Kunststeinstruktur aus Bändern und Stützen und dazwischenliegenden Holzfenstern vermittelt die Offenheit der Institution und eine wohnliche Stimmung zugleich.

Studienauftrag, 2. Rang
2019

Das zu bebauende Gebiet befindet sich auf einer grünen Anhöhe zwischen Luzern und Meggen mit panoramaartiger Aussicht in die innerschweizer Bergwelt. Der Eggenhof als eigenständiges Ensemble zeugt von der ruralen Geschichte des Ortes und prägt die Situation entlang der Strasse. Gleichzeitig grenzt das Grundstück an suburbane Stadterweiterungen des späten 20. Jahrhunderts mit rigiden Häuserblöcken unterschiedlicher Ausprägung. Der nahe liegende Englische Friedhof wiederum steht als freistehende dichtgrüne Insel in der offenen Landschaft.

Die neue Bebauung mit vier organischen Gebäuden besetzt die Krone der grünen Anhöhe oberhalb des historischen Hofes. Die landschaftlich geprägte Setzung sucht eine zeitgenössische Antwort auf die Fragen des suburbanen Wohnens. Die Bauten spannen einen durchlässigen Freiraum auf, welcher die Siedlung als üppigen Grünraum durchfliesst. Die neuen Wohnbauten verstehen sich aufgrund der ausserordentlichen Lage als stark landschaftsbezogene Architektur. Im Innern der Häuser wird eine Wohntypologie gewählt, welche mehrseitig orientierte Wohnungen vorschlägt. Trotz der hohen baulichen Dichte und der Kompaktheit der Baukörper können durch den geschickten Zuschnitt der Grundrisse alle Wohnungen von unterschiedlichen Aussichten und Belichtungssituationen profitieren.

Wohnhaus Renggerstrasse, Zürich
Studienauftrag, 2. Rang
2019

Das Grosspeterareal liegt zwischen den zwei Hauptverkehrsachsen des Bahn- und Autoverkehrs am östlichen Eingang der Stadt Basel. Der vorliegende Bebauungsplan eröffnet innerhalb dieser prägenden Rahmenbedingungen eine Neuinterpretation der Situation. Das Projekt aktiviert den Hofbereich zur Ausbildung der Gebäudeadresse und vermeidet so die Bildung einer Vorder- oder Rückseite zu Grosspeterstrasse und Grosspeteranlage. Neu wird der geschützte Innenhof zur Adresse, dessen vermittelnde Qualität hierdurch gestärkt wird.

Ein zentrales Foyer spannt sich zwischen den zwei Kernen in den Kopfbereichen auf und erstreckt sich somit über die gesamte Breite der westlichen Innenhoffassade. Von hier gelangt man zu allen Bereichen des Hauses. In den Gebäudeköpfen des Erdgeschosses befinden sich allgemeine Besprechungs- und Konferenzräume für alle Mieter des Hauses. Parallel zur Eingangslobby und dem östlichen Innenhof zugewandt befindet sich das Restaurant. Grosszügige Öffnungen ermöglichen eine Verbindung dieser Flächen zum Eingangsbereich für Veranstaltungen. Über die Kerne werden die Büromietflächen erschlossen, welche eine Unterteilung in bis zu vier Mietbereiche pro Geschoss ermöglichen.

Studienauftrag, Projekt und Ausführung
2014–2018

Das Projekt für den neuen Doppelkindergarten mit Tagesstruktur nimmt die Stimmung des umgebenden, gartenstädtisch geprägten Wohnquartiers auf. Es entwickelt durch seine Formensprache das Vorhandene zu einer selbstbewussten Bebauung weiter und schafft einen Ort mit starker Identität.

Der pavillonartige Baukörper mit der tiefgezogenen Traufe und der mäandrierenden Fassade verleiht dem Gebäude eine besondere Massstäblichkeit. Im Innern des Gebäudes entwickeln sich die grossen, flexibel möblierbaren Räume bis zum First des Daches und werden mit einem Oberlicht zusätzlich akzentuiert und belichtet. Die kleineren, kontemplativeren Räume sind deutlich niedriger ausgebildet und generieren so spezifische, auf den Garten bezogene Raumstimmungen.

Wettbewerb
2018

Die Schulanlage St. Karli bildet mit ihrer prägnanten Lage und der zeittypischen Architektur einen markanten Zeitzeugen des Schulbaus des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Das vorliegende Projekt sieht vor, diese stadträumlichen und architektonischen Qualitäten zu stärken und mit einem Erweiterungsbau zu einem identitätsstarken Ort weiterzuentwickeln. Die für heutige Verhältnisse ungewohnte Monumentalität der Anlage wird mit einem präzisen baulichen Eingriff in eine neue Situation eingebunden, ohne die prachtvolle Präsenz des Schulhauses im Stadtbild zu schmälern.

Die Garderoben aus den 1960er Jahren werden rückgebaut und in den bestehenden Erdgeschossflächen und dem Obergeschoss der Turnhalle untergebracht. Somit erhält der Turnhallenanbau auf der Platzseite sein ursprüngliches Gesicht wieder. Das heute freistehende und über den markanten Sockel mit der Turnhalle verbundene Schulhaus wird entgegen den Vorstudien nicht durch weitere Anbauten im Erdgeschoss erweitert, womit das Gebäude seine ursprünglichen Freistellung zurückerhält.

Das neue Gebäude versucht vielmehr als zurückhaltender Pavillonbau, der sich entlang der bestehenden Baumreihe entwickelt, eine neue räumliche Fassung des Platzbereiches anzustreben. Der Pausenhof gliedert sich neu in Bereiche mit unterschiedlichen Massstäben und Raumstimmungen, was die Erlebniswelt der Schulkinder erhöht und verschiedenartige Bespielungen zulässt. Das bestehende Schulhaus bleibt die Hauptfigur des Ensembles und die wichtige Ansicht von der St. Karli-Brücke her bleibt erhalten. Der Neubau ist als leichter Holzbau gedacht, welcher ohne Untergeschoss geplant ist und auf einfache und ökonomische Weise erstellt werden kann. Die Eingriffe in den Bestand und die Baumgruppen werden auf ein Minimum beschränkt. Durch die unabhängige Konstruktion des Neubaus ist eine zeitliche Optimierung der Bautätigkeit zu prüfen.

Wohnhaus Blumenrain, Basel
Universitätsbibliothek Hebelschanze, Basel
Haus Höhenstrasse, Riehen
Haus Hochallee, Hamburg (DE)
Geschäftshaus Essighaus, Bremen (DE)
Wohnhaus, Erlenbach
Kontorhaus, Bremen (DE)
Wohnungen Zentrumweg, Niederhasli
Studienauftrag 1. Rang, Projekt und Ausführung
2011–2017

Der Neubau des Büro- und Galeriehauses am Kunstcampus steht an einer städtebaulich ambivalenten Stelle am Spandauer Kanal im Bezirk Berlin-Mitte. Die Lage hinter dem zur Kunsthalle umgebauten Hamburger Bahnhof ist immer noch stark durch die ehemaligen Eisenbahnanlagen geprägt. Entlang des Kanals, der als klassizistische Städteplanung grosse Teile des Bezirks prägt, stehen wiederum grosse, palastähnliche Bauten mit repräsentativen Fassaden zur Stadt und zum Wasser.

Das neue Gebäude vermittelt zwischen diesen beiden städtebaulichen Stimmungen durch seine gestalterische Durchbildung. Im Rahmen des bestehenden Bebauungsplanes wird ein längliches Gebäudevolumen entworfen, welches auf den beiden Längsseiten jeweils ein spezifisches Gesicht zur Stadt hin entwickelt. Somit wird eine prominente Adresse inmitten des Viertels geschaffen, unterstützt durch die Öffentlichkeit des durchlässig und transparent gestalteten Erdgeschossbereichs. Das Innere des Gebäudes wird durch einen zentralen Treppenraum gegliedert, der sich über alle Geschosse hin öffnet und die Kommunikation zwischen den Nutzern ermöglicht und unterstützt.

Studie, Projekt und Ausführung
2011–2017

An zentraler Lage am Baumgartenweg entstand angrenzend an den Dorfkern von Oberwil eine Wohnüberbauung mit vier unterschiedlich ausgebildeten Mehrfamilienhäusern. Durch ihre präzise Setzung auf dem langgezogenen Grundstück kann die Überbauung als gartenstädtische Siedlung verstanden werden mit gemeinschaftlichen Hofberei­chen, welche Bezug zu der umgebenden Bebauung aufnimmt. Die volumetrische Ausformulierung der Bauten unterstützt diese städtebauliche Anlage und lässt die Baukörper dennoch als eigenständige Bauten erscheinen.

Wettbewerb, 6. Rang
2017
Wohnsiedlung Horburg, Basel
Studienauftrag, 3. Rang
2017
Wohnsiedlung Frohburg, Zürich
Projekt und Ausführung
2017
Studienauftrag
2016–2017
Geschäftshaus Obernstrasse, Bremen (DE)
Hotel Hof Weissbad, Appenzell
Landgasthof Meierei, St. Moritz
Studienauftrag 1. Rang, Projekt und Ausführung
2011–2015

Die prägnante historische Blockrandstruktur des Gundeldingerquartiers hat auch heute noch einen vertrauten städtischen Charakter. Im Inneren der Blockränder finden sich neben gewerblichen Nutzungen, welche sich auf zusammengelegten Grundstücken entwickelt haben, auch grössere grüne Freiflächen.

Für die Bebauung an der Sempacherstrasse und das Gebäude im Hofbereich werden zwei unterschiedliche Bebauungsmuster entwickelt, welche der jeweiligen Situation Rechnung tragen. An der Sempacherstrasse wird ein einfaches, in der Höhe zurückgestuftes Gebäude vorgesehen, das sich in den Strassenzug eingliedert. Im Hof wird eine eigenständige Wohntypologie entwickelt, welche das Wohnen im Hof auf sehr spezifische Weise thematisiert.

Studienauftrag 1. Rang, Projekt und Ausführung
2015–2026

Direkt am Brückenkopf, am Rande der Alstadt gelegen, prägt das Hotel Schiff die Silhouette Rheinfeldens. Der Neubau sucht daher den angemessenen Umgang zwischen dem historischen Bestand und dem zeitgemässen Ausdruck eines Hotels an exponierter Lage und passt sich als fein gegliedertes Volumen in die bestehende Bebauung ein. Durch seine differenzierte Volumenstaffelung nimmt es die umgebende Körnung auf und trägt der gewünschten Ablesbarkeit von zwei Hauptvolumen Rechnung, ohne die durchgehende Nutzung zu kaschieren und so in reine Fassadenarchitektur zu verfallen. Zum Brückenübergang hin wird mit den gleichen gestalterischen Mitteln ein markanter Kopf ausgebildet, welcher den historischen Rheinprospekt abschliesst und sich zugleich in Richtung der grossen Baumgruppen auf dem Inseli hin orientiert und so eine Beziehung zu dieser besonderen Situation herstellt.

Das Gebäude versteht sich in der inneren Gliederung als Altstadthotel und wird durch zentrale Hallen, welche durch einen breiten Erschliessungsraum verbunden sind, räumlich gegliedert. Die vertikale Ausdehnung, die Belichtung, sowie die Lage der Hallen variieren im Schnitt des Gebäudes und bilden so ein räumliches Kontinuum von Begegnungsorten durch das ganze Haus. Zugleich schaffen sie spezifische Aufenthaltszonen, welche den verschiedenen Nutzungen zugeordnet sind und dem Gebäudeinnern einen besonderen Charakter verleihen.

Sportzentrum ETH Hauptgebäude, Zürich
2015
Generationenhaus Neubad, Basel
Villa am Rondeel, Hamburg (DE)
Studienauftrag 2. Rang
2015

Der Neubau für das Kirchenzentrum St. Christophorus fügt sich mit zwei fünfgeschossigen Baukörpern in den Strassenzug der Kleinhüninger Anlage ein und definiert durch seine spezifische städtebauliche Setzung auf dem langgezogenen Areal eine neue Identität.

Vorplatz ETH Hauptgebäude, Zürich
Studienauftrag
2015
Studienauftrag 1. Rang, Projekt und Ausführung
2010–2014

Das Niederdorf, an zentraler Lage in der Stadt Zürich an der Limmat gelegen, ist eines der wichtigen historischen Gebiete der Stadt und hat heute eine grosse Bedeutung für verschiedene Freizeit- und Einkaufsaktivitäten vieler Stadtbewohner. Das vorliegende Projekt nimmt die bestehenden Qualitäten des Niederdorfs auf. Durch eine einfache Massnahme, nämlich die Drehung des Firstes der Liegenschaft Marktgasse 14, wird das Projekt städtebaulich eingebunden und schafft eine neue starke Identität mit einem hohen Grad an Selbstverständlichkeit. In den unteren Geschossen werden durch den Umbau des ehemaligen Kinosaales grosszügige und charaktervolle Räume für den Verkauf eingerichtet, in den oberen Geschossen werden die bestehenden Kleinwohnungen umgebaut und vergrössert. Unter dem neu aufgesetzten Dach wird eine grosse Maisonettewohnung eingebaut, welche von den Blicken über die Altstadtdächer profitiert.

Die denkmalgeschützten Altbauten an der Marktgasse 17 werden durch einen behutsamen und sorgfältigen Umbau an die neuen Nutzungen angepasst. Der stimmungsvolle Charakter der historischen Häuser bildet die Grundlage für das geplante Altstadthotel und die Gastronomie- und Retailflächen im Erdgeschoss. Nach denkmalpflegerischen Grundsätzen wird das Gebäude renoviert und mit neuen Einbauten ergänzt.

Wetbewerb
2014

Das im Norden der Stadt Basel gelegene Quartier St. Johann ist durch die Entwicklung der Industrie entlang der Landesgrenze zu Frankreich geprägt. Zwischen dem Kannenfeldplatz und dem Luzernerringviadukt öffnet sich die dichte Blockrandbebauung mit den zeichenhaften Entenweidhochhäusern zum Gleisfeld hin und bildet somit eine besondere Situation innerhalb des Quartieres. Das Gleisfeld weitet wie ein breiter Fluss die stadträumliche Enge des Quartiers und stellt trotz der Lärmbelastung einen wichtigen Identifikationspunkt dar. Entlang der Geleise wird ein langgezogenes Gebäude vorgeschlagen, welches in grössere Volumen unterschiedlicher Höhe gestaffelt ist. Während diese Gebäudeteile zu den Gleisen hin eine Flucht einhalten, verspringen sie entlang der Entenweidstrasse und reagieren so auf die Massstäblichkeit der angrenzenden Bebauungsstruktur und nutzen zugleich die Gegebenheiten der Parzelle optimal aus. Zum Vogesenplatz hin wird der Raum aufgeweitet, und führt zum grosszügigen Eingangsfoyer des Gebäudes. Das Hochhaus wird entsprechend dem städtebaulichen Kompositionsprinzip ebenfalls als liegendes, containerartiges Volumen gedacht und integriert sich somit selbstverständlich in die Gesamtkomposition.

Rheinsteg, Rheinfelden
Einkaufszentrum Raetia, Davos
Rheinbad Breite, Basel
Wohnhaus Sempacherstrasse 57, Basel
Wohnsiedlung Susenbergstrasse, Zürich
Albergo Croce Bianca, Poschiavo
Studienauftrag, Projekt und Ausführung
2010–2013

Das Haus am Seefeldquai 17 wurde 1913 vom Architekten Otto Honegger für den Zürcher Industriellen F. Ernst erbaut. Die Anmutung des Gebäudes erinnert an Berner Patriziervillen und war im Innern einst reich ausgestattet. In den 1980er Jahren wurde der Innenausbau grossteils entfernt und durch ein einheitliches, leicht biederes Interieur ersetzt. Der Umbau von 2013 hat zum Ziel, die ehemals starken Raumstimmungen in zeitgemässer Form wieder aufleben zu lassen und den Charakter des grossbürgerlichen Wohnhauses für gesellschaftliche Veranstaltungen zu nutzen: Museum, Veranstaltungsort und Repräsentationsräumlichkeit für das Johann Jacobs Museum und die Jacobs Foundation. Durch die Neuplatzierung der räumlich qualitätvollen Treppenanlage erhält das Haus einen ausgewogenen Grundriss mit klarer Raumverteilung.

Im Jahr 1908 beauftragte der Bauherr Luzius von Salis den Heimatstil-Architekten Eugen Probst mit dem Bau des herrschaftlichen Einfamilienhauses. Nach einzelnen Umbauten wurde die Villa in den 1980er Jahren in mehreren Bauphasen überformt und Innen wie Aussen mit zeittypischen Elementen ergänzt. Das für den Umbau von 2013 vorgeschlagene Konzept für Büroräume der Jacobs Holding definiert das Gebäude in seinen räumlichen Qualitäten neu. Die bauphysikalischen und gestalterischen Defizite im Zusammenhang mit der Gebäudehülle werden behoben und die architektonische Stimmung des Ursprungsbaus wird durch die Erneuerung der Oberflächen in zeitgenössischer Weise wieder hergestellt.

Studienauftrag 1. Rang, Projekt
2013-2014

Das Appenzell ist geprägt von einer stark bewegten hügeligen Landschaft, die abrupt in die schroffen Kalkberge des Alpsteinmassivs übergeht. Wald und kultiviertes Wiesland wechseln einander ab, letzteres gesprenkelt mit den vereinzelt liegenden Gehöften. Diese Landschaft ist das natürliche Potential des Hof Weissbad, die sprichwörtlich bis an die Gebäude heranreicht und die Neubauten umfliesst. „Landschafts-Architektur“ wird vor dieser grandiosen Kulisse nur zurückhaltend gesucht. Die Umgebung soll natürlich wirken, angereichert mit wenigen präzisen Elementen.

Das landschaftliche Konzept, welches das Hotel mit seinen Nebenbauten in eine weitläufige Parklandschaft einzubetten sucht, wird in der Architektur des Bades konsequent weitergetragen. Das Bad gliedert sich entsprechend der unterschiedlichen Nutzungen in die einzelnen Bereiche auf. Vier Badepavillons gruppieren sich auf dem Bauperimeter und ermöglichen dadurch offene Blickbezüge in die sie umfliessende Landschaft hinein. Die Lage der Baukörper unterstützt das natürliche Potenzial des Areals. Die Gestaltung der eingeschossigen Bauten als pavillonartige Strukturen erlaubt die unmittelbare Wahrnehmung der umgebenden Natur. Das Baden im Hof Weissbad wird auch als Eintauchen in die Landschaft verstanden.

Studie, Projekt und Ausführung
2005–2011

Die Villa Patumbah wurde 1883-1885 durch Chiodera & Tschudy für Carl Fürchtegott Grob erbaut. Die bauliche Gestaltung mit üppigen stilistischen Motiven widerspiegelt den materiellen Reichtum des Bauherrn und dessen Erinnerungen an seine ausgedehnten Reisen und Geschäftserfolge in Südostasien. Im Jahr 1929 wurde die Anlage durch Verkauf des seeabgewandten Teils in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt.

Das vorliegende Bebauungskonzept sieht vor, die räumliche Tiefe des historischen Parkes maximal zu erhalten und den Verlust an historischer Substanz inhaltlich aufzufangen. Entlang den Parkrändern werden zwei unregelmässig geschnittene Volumen platziert, welche sich durch grossflächige Einschnitte und zurückhaltende Farbgebung und Materialität in die Parklandschaft einbinden.

Das langgestreckte Gebäude entlang der Mühlebachstrasse wird vielseitig genutzt: Es ist ein Wohnhaus mit reihenhausartigen Wohntypen und im Übergang zum Hammamteil sind zusätzlich Arbeitsräume und ein Basar eingerichtet. Durch die Verschränkung der Wohneinheiten profitieren die Bewohner der mehrseitig belichteten Wohnräume von der besonderen Situation am Rande eines Parks. Als volumetrisch differenziertes Bauvolumen schliesst der mehrgeschossig organisierte Hammam die Bebauung gegen Süden ab.

Studie, Projekt und Ausführung
2005–2011

Die Villa Patumbah wurde 1883-1885 durch Chiodera & Tschudy für Carl Fürchtegott Grob erbaut. Die bauliche Gestaltung mit üppigen stilistischen Motiven widerspiegelt den materiellen Reichtum des Bauherrn und dessen Erinnerungen an seine ausgedehnten Reisen und Geschäftserfolge in Südostasien. Im Jahr 1929 wurde die Anlage durch Verkauf des seeabgewandten Teils in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt.

Das vorliegende Bebauungskonzept sieht vor, die räumliche Tiefe des historischen Parkes maximal zu erhalten und den Verlust an historischer Substanz inhaltlich aufzufangen. Entlang den Parkrändern werden zwei unregelmässig geschnittene Volumen platziert, welche sich durch grossflächige Einschnitte und zurückhaltende Farbgebung und Materialität in die Parklandschaft einbinden.

Entlang der durch steinerne Stützmauern und schattige Bepflanzungen geprägten Zollikerstrasse finden sich achtzehn grosse, eingeschossig organisierte Wohnungen. Die ungewöhnliche Gebäudetiefe von beinahe dreissig Metern wird mit grosszügigen, differenziert zonierten Grundrissen überwunden, welche an grossbürgerliche Stadtwohnungen der Jahrhundertwende erinnern. Ins Volumen eingeschnittene Lichthöfe auf der Seite der Zollikerstrasse gliedern das Gebäudevolumen entlang der Strasse.

Studienauftrag
2013
Areal Lonza, Basel
Wohnungen Bürgli, Zürich
Studie, Projekt und Ausführung
2011–2012

Das um 1908 von Karl Koller erbaute Hotel Waldhaus in Sils-Maria gehört zu den imposanten Zeugen der Engadiner Grandhotels der Jahrhundertwende. Seit 1995 erfolgten durch Miller & Maranta kontinuierlich Erneuerungen und Ergänzungen. Zur Ergänzung der Gesellschaftsräume auf der Saaletage wird die Arvenstube räumlich erweitert und ein Fumoir mit offenem Kamin als neuer Raum hinzugefügt. Übergeordnetes Ziel der Eingriffe ist es, die identitätsstiftende Architektur des Traditionshotels zu erhalten und wo notwendig mit zeitgemässen Mittel zu ergänzen, ohne den waldhausspezifischen Charakter zu beeinträchtigen.

Schulhaus Sandgruben, Basel
Studienauftrag
2012
Studienauftrag
2011
Studie, Projekt und Ausführung
2011–2012
Empfangsgebäude Syngenta, Basel
Wohnhaus, Uetikon am See
Studie, Projekt und Ausführung
2011–2021

Im historischen Rathaus am Basler Marktplatz werden in einzelnen Räumen bauliche Ergänzungen in hoher handwerklicher Qualität vorgenommen: Der Einbau einer Bartheke im Café des Grossratssaals, der Einbau eines zeitgemässen Medienraums in einem ehemaligen Innenhof und die aus sicherheitstechnischen Aspekten notwendigen Gitterabschlüsse im öffentlichen Treppenhaus.

Wohnungen Broussais, Paris (FR)
Wohnungen Maiengasse, Basel
Empfangsgebäude List, Arisdorf
Zollanlage Weil-Friedlingen, Basel
Wohnhaus Schnitterweg, Riehen
Piazza Stazione, Roveredo
Haus Hungerbachweg, Riehen
Studienauftrag, 2. Rang
2010

Das Projekt geht von der städtebaulichen Absicht aus, mit den Neubauten die Stimmung der gartenstädtischen Strukturen zu stärken, durch seine Formensprache das Vorhandene aber zu einer selbstbewussten Struktur weiterzuentwickeln. Dem Niederholzquartier werden neuartige und prägnante Bauten zugefügt, die die Idee der Gartenstadt aufnehmen und auf aktuelle Weise interpretieren. Das Alterszentrum mit drei grossen Wohngruppen entwickelt sich über einem offen und durchlässig gestalteten Sockelgeschoss als organisch geformte Grossform, welche sich in die Tiefe des stark durchgrünten Grundstückes entwickelt. Das grosse Wohnhaus bildet städtebaulich über seine Grösse den Kopf der neuen Siedlung und bildet eine markante Eingangssituation am Zugang zum Quartier. Die Wohngeschosse sollen möglichst vielseitig orientiert werden, und so spreizt sich jede Wohngruppe von der zentralen Erschliessung her mit vier Zimmerflügeln in den Garten aus.

Hotel Kronenhof, Pontresina
Piazza del Ponte, Mendrisio
Studienauftrag 1. Rang, Projekt und Ausführung
2005–2009

Das historische Bebauungsmuster von Samedan reiht die massigen Baukörper der Häuser beidseitig ent­lang der alten Verbindungsstrasse zum Berninapass auf, wobei die mächtigen, giebelständigen Fassaden direkt an der Strasse stehen und enge Gassenräume bilden. Das Gebäude schliesst sich direkt an die Rückwand der Kirche an und ordnet sich somit in das städtebauliche Muster des Dorfes, welches von mehrheitlich geschlossenen Gassenräumen geprägt ist, in traditioneller Art und Weise ein.

Aus einer zentralen Halle führen mehrere, labyrinthartig angeordnete Treppen zu den verschiedenen Angeboten, welche an den umfassenden Badegenuss Römischer Thermen erinnern. Die eigentlichen Baderäume sind in der Höhe versetzt und kammerartig angeordnet, was eine der Nutzung angemessene Grösse und Ausgestaltung der Räume erlaubt. Das hohe, über verschiedene Oblichter besonnte, ausgedehnte Warmbad ist im ersten Geschoss angeordnet und nimmt die verschiedenen Massageangebote und das Sprudelbad auf. Das bis unter das Dach reichende, grossflächige Heissbad im darüberliegenden Geschoss, dem ein Duftbad und ein kleineres Kaltbad angeschlossen sind, bietet über ein grosses, in der Höhe des Raumes angeordnetes Fenster Ausblicke in die faszinierende Bergwelt des Engadins.

Klanghaus Toggenburg, Unterwasser
Geschäftshaus Neuhauserstrasse, München (DE)
Südtrakt Hauptbahnhof, Zürich
Wohnhaus Essigstrasse, Riehen
Wohnungen Bahnhof St. Johann, Basel
Restaurant Kunsthalle, Basel
Wohnungen Triemli, Zürich
Kunstmuseum, Basel
Maschinenhaus Kraftwerk, Aarau
Dorfplatz, Samedan
Studienauftrag 1. Rang, Projekt und Ausführung
2005-2008

Der Weg über den St. Gotthard ist einer der symbolträchtigsten Alpenübergänge der Schweiz. Die Entwicklung des Verkehrs und der fortlaufende Ausbau des Passes haben auch die bauliche Entwicklung auf dem Passübergang geprägt. Das Alte Hospiz schliesst an die Südseite einer kleinen Kapelle an und ersetzte ursprünglich zwei Alphütten. Als Haus des Priesters 1623 erbaut, wurde es im 18. Jahrhundert nach dem Niedergang der Lawine vom Monte Prosa als eigentliches Kapuzinerhospiz neu gebaut. Das Gebäude wurde nach und nach vergrössert, erneuert und den Bedürfnissen angepasst, und heisst heute Altes Hospiz. Nach einem grossen Brand im Jahre 1905 wurde die Innere Struktur erneuert und die Kapelle mit einer massiven Aufstockung überbaut.

Das architektonische Potenzial des Alten Hospizes liegt in der leicht trutzigen Stellung auf der Passhöhe mit der aufrechten, Richtung Süden zeigenden Fassade. Das vorliegende Projekt versucht, diesem Charakter gerecht zu werden, indem die heute getrennt wahrgenommenen Gebäudeteile unter einem grossen, mit Blechbahnen belegten Dach vereint werden, auf dem sich über die Dachgauben die neue Nutzung zeigt.

Die Aufstockung über der Kapelle wird volumetrisch zurückgenommen, um dem Sakralraum seine Bedeutung auf dem Passübergang zurückzugeben.
In der Gestaltung der Fassade, welche südseitig um ein Geschoss erhöht wird, lassen sich die verschiedenen Zeitschichten aus den letzten Jahrhunderten ablesen. Diese wird im neu aufgebauten Geschoss um eine neue Schicht ergänzt, womit die mächtige Fassade Richtung Süden in ihrer Bedeutung gestärkt wird.

Im Innern wird die anfangs des 20. Jahrhunderts eingebaute Struktur zurückgebaut, da sich darin kaum ein zeitgemässer Hotelleriebetrieb realisieren lässt. Stattdessen wird nach der Auskernung bis auf die Betonstruktur des Erdgeschosses eine neue Struktur aus Ständern und Bohlen eingebaut. In Anlehnung an den historischen Pfostenbau, wie er aus dem Gebiet der Gotthard Nordrampe bekannt ist, wird ein Grundgerüst aus Ständern errichtet, in welches mit liegende Bohlen eingelegt werden.


Studienauftrag 1. Rang, Projekt
2008–2009

Im städtebaulichen Kontext der markanten Hotelbauten von St. Moritz fügt sich das vorliegende Projekt in die Kette der wichtigen historischen Bauten ein und setzt dieser einen Abschluss. Die Positionierung des langgezogenen Gebäudes wurde in der Überarbeitung präzisiert und von der Hangkante zurückgesetzt. Dadurch entsteht vor dem Gebäude eine Abfolge von befestigten Aussenflächen, welche teilweise öffentlich genutzt werden können. Der kristallin geformte Baukörper ist vom Bahnhof und vom Dorf her gut zugänglich über eine bergseitig angeordnete Vorfahrt optimal erschlossen.

Das Gebäude entwickelt sich von einer entlang der Hangkante organisch geformten Grundfläche ausgehend mit vorspringenden und zurücktretenden Geschossen in die Höhe. Durch die präzise Ausformulierung der einzelnen Geschosse wird der Massstab des Gebäudes gebrochen und die Individualität der einzelnen Suiten gestärkt. Mit einem architektonisch ausgeprägten Sockel, welcher den Erdgeschosswohnungen als private Terrasse vorgelagert ist, wird in der Mittelpartie des Gebäudevolumens ein nach aussen ablesbarer Bereich mit öffentlichen Nutzungen ausformuliert. Dadurch verstärkt sich die Wirkung des Gebäudes als Hotelbau.

Hotel-Resort, Seefeld (AT)
Einkaufszentrum Erlenmatt-Galerie, Basel
Wohnsiedlung Im Lee, Arlesheim
Klosterplatz, Einsiedeln
Wohnungen Masséna, Paris (FR)
Kunsthaus, Zürich
Pflegeheim Rehalp, Zürich
Wohnhaus, Ordos (VR China)
Wohnhaus, Wergenstein
Studienauftrag
2007

Die bauliche Entwicklung von Rotkreuz als Hauptort der Gemeinde Risch geht auf den Bahnbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Die Nähe zum Zugersee mit hochwertigen Naherholungsgebieten und die Weitblicke Richtung Pilatus und Rigi prägen die sanft bewegte Topografie der Reussebene. Das Projekt schlägt vor, den durch den Rückbau der bestehenden Liegenschaft freiwerdenden Raum durch ein organisch geformtes Hochhaus zu besetzen, welches die besondere Lage zwischen industrieller Stimmung und zeitgenössischem Forschungscampus thematisiert.

Das neue Gebäude besetzt die nördliche Ecke des neuen Empfangsplatzes und beschränkt sich auf eine relativ kleine Grundfläche des Grundstückes. Dadurch entsteht ein grosszügiger Freiraum, der für die Besucher und die Mitarbeiter gleichermassen eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Das Hochhaus entwickelt sich von einer blattförmigen Grundfläche ausgehend mit leicht geschuppten Fensterflächen in die Höhe. Durch die vertikale Profilierung der Fassade wird der Massstab des Gebäudes überhöht. Durch die Ausweitungen der Grundrissform wird das Gebäudevolumen aufgebrochen und in die Situation mit den unterschiedlichen Ausrichtungen eingepasst.

2007

Das Verständnis der Liturgie, welches sich seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil auf grundlegende Weise erneuert, bleibt nicht ohne Einfluss auf den Gottesdienst und den liturgischen Raum der Kirche. Der Wunsch, die Zelebrationsrichtung zur Gemeinde hin zu orientieren, bedeutet für bestehende Kirchenräume eine schwerwiegende Veränderung im Bereich des traditionellen Altar- und Chorraumes. Der bestehende Kirchenraum des Domes zu Arlesheim, der sich aus dem Kirchenschiff, dem Chor und dem apsidenförmigen Altarraum zusammensetzt, soll durch die Platzierung von neuen Ausstattungselemente eine auf eine tätige Teilnahme angelegte Liturgie ermöglichen. Die neuen Objekte sollen sich aber auch im bestehenden vorwiegend barock ausgestatteten Kirchenraum verankern. Das vorliegende Projekt für die Erneuerung des Liturgischen Bereiches versucht, den vorgefundenen liturgischen Raum durch neue Elemente zu ergänzen, welche sich in ihrer Ausformulierung eng mit der bestehenden Situation auseinandersetzen. Der Reichtum der liturgischen Tradition und ihrer baulichen Ausgestaltung, welche sich in der bestehenden Domkirche zeigt, soll nicht in Frage gestellt, sondern mit zeitgemässen Ausstattungselementen ergänzt und im Sinne des neuen Gottesdienstverständnisses erweitert werden. Die Gestaltung der einzelnen Elemente folgt der organischen und lebendigen Formensprache des Barock und übersetzt diese in eine elegante, zeitgemässe Form und Materialisierung. Die neuen Objekte sollen somit nicht als fremde, neuartige Objekte empfunden werden, sondern sie sollen sich selbstverständlich in das Bestehende einfügen. Das Heutigwerden des alten Kirchenraumes soll dadurch erst auf den zweiten Blick spürbar werden.

Innovationszentrum Hilti, Schaan (FL)
Wohnhaus Wenkenstrasse, Riehen
Wohnhaus Wenkenhaldenweg, Riehen
2008

Die Ausstellung im Architekturforum soll einen Einblick in die Arbeitsmethode der Architekten ver- mitteln. Die beiden Räume des Forums werden mit einfachen Mitteln ausgestattet und erlauben eine vielschichtige Lesbarkeit der ausgestellten Projekte und Bauten. Im Vordergrund steht der Prozess der Entwurfsarbeit; die Analyse der städtebaulichen Situation, das Aufspüren von kontextuellen oder historischen Bildern und Stimmungen, das manchmal irritierende Einpassen des Projektes in einen spezifischen Ort. Die Strukturbildung im Inneren und die Formfindung von Aussen sind geprägt von der Erkenntnis, „dass die Interpretation unserer eigenen Wahrnehmung eng mit unserer Erinnerung zusammenhängt“.

Empfangsgebäude Feller AG, Horgen
Alterszentrum Frohmatt, Wädenswil
Villa Patumbah, Zürich
Wohnhochhaus Bahnhofstrasse, Pratteln
Konzerthalle, Bochum (DE)
Parkhaus Badischer Bahnhof, Basel
Wohnhäuser Fuchsbälle, Burgdorf
Wohnungen Friesenberg, Zürich
Ausstellung Haefeli Moser Steiger, Schule für Gestaltung, Zürich
Bürogebäude Uferstrasse, Basel
Studie, Projekt und Ausführung
2006–2008

Das um 1908 von Karl Koller erbaute Hotel Waldhaus in Sils-Maria gehört zu den imposanten Zeugen der Engadiner Grandhotels der Jahrhundertwende. Seit 1995 erfolgten durch Miller & Maranta kontinuierlich Erneuerungen und Ergänzungen. Die historische Küche wird technisch erneuert und räumlich geklärt, sowie mit zeitgemässen Personalräumen ergänzt. Übergeordnetes Ziel der Eingriffe ist es, die identitätsstiftende Architektur des Traditionshotels zu erhalten und wo notwendig mit zeitgemässen Mittel zu ergänzen, ohne den waldhausspezifischen Charakter zu beeinträchtigen.

Wohnungen Bellerive, Luzern
Hotel Le Prese, Poschiavo
Wohnhaus Winkelwiese, Zürich
Studienauftrag 1. Rang, Projekt und Ausführung
2004–2006

Die Seniorenresidenz Spirgarten in Altstetten schafft mit ihrem architektonischen Ausdruck einerseits eine eigenständige, selbstbewusste Haltung, die zur Identität der Institution wird, andererseits spielt sie mit Reminiszenzen an die Architektur der Stadterweiterungen der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, wodurch die architektonische Einbindung ins Zentrum Altstettens erleichtert wird.

Der Neubau reagiert durch seine volumetrische Gliederung auf die Körnigkeit der bestehenden Bebauung. Zur Spirgartenstrasse hin fassen schmale, fünfgeschossige Fassaden den Zugangshof. Zur Badenerstrasse wiederum steht eine Längsfassade, die sich in die Strassenbebauung einreiht.

Die Obergeschosse mit den Wohnungen sind zweibündig organisiert. Die innere Erschliessung öffnet sich im Bereich der Treppenhäuser zu einer Raumerweiterung mit Sitzgelegenheiten, die den Blick auf den Hof freigeben. Die Wohnungen werden über ein Entrée betreten. Von diesem aus sind Bad, Küche und die beiden miteinander verbundenen Wohnräume erschlossen. Auf dem Attikageschoss ist die Pflegeabteilung hufeisenförmig organisiert und schliesst gegen den Hof den gemeinsamen Essraum mit der Terrasse ein.

Wohnungen und Gewerbezentrum, Laufen
Wohnhaus am See
Bürogebäude Zuger Kantonalbank, Zug
Wohnungen Leimbach, Zürich
Zellweger-Luwa, Uster
Schmiedengasse, Burgdorf
Wohnungen Volta Mitte, Basel
Studie, Projekt und Ausführung
2004–2005

Das um 1908 von Karl Koller erbaute Hotel Waldhaus in Sils-Maria gehört zu den imposanten Zeugen der Engadiner Grandhotels der Jahrhundertwende. Seit 1995 erfolgten durch Miller & Maranta kontinuierlich Erneuerungen und Ergänzungen. Mit der Sanierung des Haupttreppenhauses und der Korridore wird die Überarbeitung der Erschliessungszonen abgeschlossen und das 5. Obergeschoss mit einem neuen Treppenhaus an die Haupterschliessung angeschlossen. Übergeordnetes Ziel der Eingriffe ist es, die identitätsstiftende Architektur des Traditionshotels zu erhalten und wo notwendig mit zeitgemässen Mittel zu ergänzen, ohne den waldhausspezifischen Charakter zu beeinträchtigen.

Projekt und Ausführung
2011
Studie, Projekt und Ausführung
1999–2004
Wohn- und Bürogebäude Hürlimann, Zürich
Wettbewerb 1. Rang, Projekt und Ausführung
2001–2004

Der Schwarzpark gehörte einst zur Villa Schwarz, die sich über der Hangkante an der Gellertstrasse befand und ihre Stall- und Ökonomiegebäude im Park hatte. Das Gelände legt sich entlang der Gellertstrasse über eine Hangkante und fällt nach Nordosten hinab in eine ebene Parkfläche. Zum angrenzenden Lehenmattquartier hin wird diese durch den gewundenen Bachverlauf des St. Alban-Dychs und die alte Baumallee räumlich gefasst und durch die Gellert- und Redingstrasse begrenzt.

Das neue Wohngebäude besetzt am südlichsten Punkt das Parkareal und bildet den städtebaulichen Abschluss des ehemaligen Villenquartiers Gellert und den Übergang zum angrenzenden Lehenmattquartier. Gleichzeitig nimmt es als achtgeschossiges Wohngebäude den Dialog mit den umliegenden Bebauungen, wie den nahen Wohnhochhäusern oder dem Bethesdaspital, auf. Gegen den Park hin rückt der Baukörper nach Osten in den Grünraum hinein und wird zum Haus im Park. Dort sucht es den räum­lichen Bezug zur Tiefe der Parkfläche und den angrenzenden Bäumen.

Das Parkwohnhaus am Südrand des Schwarzparks will als städtisches Wohnhaus verstanden werden, das die Qualitäten des Wohnens im Grünen mit den Vorteilen eines Mehrfamilienhauses verbindet. Es reflektiert das Wohnen im Park und bietet eine angenehme Nähe zur Stadt und zum anliegenden Naherholungsgebiet.

Studienauftrag 1. Rang, Projekt und Ausführung
2001–2004

Die dichte Bebauung der Gemeinde Castasegna verläuft entlang der nach Westen abfallenden Strasse und stösst am Zollhaus an die Landesgrenze zu Italien. Die Siedlungsstruktur ist durch Haustypen geprägt, die mit ihren wuchtigen Hauptfassaden direkt an der Passstrasse stehen und damit leicht südländische Urbanität vermitteln.

Die von Gottfried Semper entworfene Villa Garbald versteht sich im Gegensatz dazu eher als italienisches Landhaus. Die hohe Gartenmauer umschliesst das mehrgeschossige Wohnhaus und wird zur Strasse hin zur Stützmauer. Auf diesem pergolabekrönten Sockel sitzt das pittoreske Landhaus des damaligen Oberzöllners Garbald. Das Haus steht mit der schmalen Firstfassade zum Tal, teilweise verdeckt durch die weinbehangene Pergola. Die Seitenfassade bildet den baulichen Rückhalt des unteren Gartens, die Rückfassade wiederspiegelt den Ausdruck des Oekonomiebereichs des Anwesens. Die Wirtschaftsgebäude des Landhauses liegen in der Tiefe des hinteren Gartens an die Gartenmauer angelehnt. Die topographische Gestaltung und die Bepflanzung gliedern den Garten in einen unteren und einen oberen Teil.

In der bestehenden Villa werden die einstmals reich ausgestatteten Räume im Hauptbau möglichst umfänglich restauriert und behutsam an die Bedürfnisse der neuen Nutzung angepasst. Die Nasszellen werden im östlichen Teil des Hauses über der neu gestalteten Küche eingerichtet. Der spätere Zubau auf der Rückseite wird abgebrochen und die ursprüngliche Form wiederhergestellt. Er beinhaltet in Verbindung mit der Küche einen Essraum, welcher sich auf den Hof hinter der Villa öffnet, und so zu einem anregenden Begegnungsort des Zentrums wird.

Der neue Wohnbau, der der Villa zugeordnet wird, liegt an der Stelle des ehemaligen Heustalls. Mit seiner Lage in der Tiefe des Gartens bleibt der neue Baukörper Nebengebäude des Hauptbaus. Das Volumen wächst aus der Gartenmauer heraus und wird mit seiner Höhe und Schmalheit zum turmartigen Gebäude. Erinnernd an die norditalienischen Vogeltürme, der Roccoli, bildet der Bau den räumlichen Abschluss an der oberen Begrenzung des Gartens. Mit seiner amorphen Form vermeidet er die Anlehnung an die Wohnhaustypologien des Tals und unterstreicht damit die Unterordnung gegenüber dem Haupthaus. Das Gebäude sucht in seiner äusseren Erscheinung den Charakter der Mauern und Oekonomiegebäude im Dorf wiederzuspiegeln, ohne damit das elegante Landhaus konkurrenzieren zu wollen.

S-Bahn Haltestelle und Wohnungen Niederholz, Riehen
Studienauftrag 1. Rang, Projekt
2004

Das von Cham her nach Süden bis zur Halbinsel Buonas verlaufende Ufer des Zu­gersees zeichnet sich durch eine charakteristische Bebauung aus. Präzise ins Ge­lände eingepasste Weiler und stattliche Bau­ernhöfe wechseln sich mit weiten, bis ins letzte Jahrhundert mit Obstbäumen bestandenen Wiesen ab. Diese Freiräume lassen in rhytmischer Abfolge den Blick auf den See frei. Die fortschreitende, konventio­nelle Parzellierung von Landwirt­schafts­flächen an den Siedlungsrändern zu Einfamilien­hausquartieren verwischt das tradi­tionelle Siedlungsbild immer mehr, womit eine wichtige land­schaftliche Charakteristik verlo­ren geht.

Mit dem Zusammenrücken der Wohnbauten zu einer Gruppe von Häusern wird eine be­trächtliche Fläche im Nordosten des Grundstücks freigespielt. Die Freifläche öffnet den Blick auf den See und ist als Erho­lungsraum mit einem Durchgangsweg zugänglich. Die einzelnen Villenbauten sind von einer Abfolge von Höfen geprägt, die diesen einen beinahe südländischen Charakter verleihen. Man betritt das Haus über einen Zugangshof, der zu den Garagen und zum Hauseingang führt.

Wettbewerb 1. Preis, Projekt und Ausführung
1996–2002

Die Markthalle auf dem Färberplatz in Aarau besetzt die langgezogene Gasse zwischen dem inneren und dem äusseren Mauerring der Altstadt an der Stelle, an der der stark begangeneDurchgang vom Graben zum Schultheissenhöfli liegt. Der sich nach Norden ausweitende, gekrümmte Strassenraum wird durch das neue Gebäude in verschiedene Bereiche gegliedert. Die angrenzende Gasse erhält mit dem Gebäude gegen Nordosten einen Abschluss, die Ausweitung wird zumVorplatz des öffentlichen Gebäudes. Gleichzeitig wird der Durchgang vom Graben in die innere Altstadt durch die neue Fassade gehalten. Die Halle selbst zeichnet mit ihrer äusseren Form die Gestalt der gewachsenen Stadt nach und formt die zwei Nebengassen entlang der Mauerringe. Dahinter lässt das Gebäude einen baumbestandenen Platz frei, der entfernt vom Treiben auf der Vorderseite der Halle, zum Verweilen unterden alten Kastanienbäumen einlädt.

Die ungewöhnliche Konstruktion der neuen Halle aus den zahlreichen, dicht beieinander stehenden Holzlamellen definiert im Strassenraum ein klar umrissenes Bauvolumen und verleiht diesem die architektonische Form. Die schlanken, hohen Stützen schliessen sich bei der Betrachtung unter einem flachen Winkel zum geschlossenen Baukörper zusammen. Blickt man hingegen senkrecht auf die Fassade, lassen sie den Blick durch die Halle frei. Gleichzeitig wird die Konstruktion von innen betrachtet zur Umhüllung des überdachten Platzes, der damit zum Innenraum wird. Die zentrale Stütze gliedert den Innenraum und gibt ihm mit ihrer starken Präsenz einen besonderen Charakter. Durch ihre Bedeutung in der räumlichen und konstruktiven Konzeption wird sie zum inhaltlich zentralen Element des Entwurfes. Die Markthalle erinnert in ihrer Gestalt an uns bekannte Räume mittelalterlicher Korn- oder Zeughäuser. Durch die zeitgemässe Formgebung und die moderne Konstruktionsweise ist sie jedoch Ausdruck unserer Zeit innerhalb der gewachsenen Struktur der Stadt.

Wohnhaus Feierabendstrasse, Basel
Wohnhaus Nadelberg, Basel
Universitäts-Kinderspital, Basel
Restaurant Kasinogarten, Aarau
Empfangsgebäude Novartis-Campus, Basel
Studie, Projekt und Ausführung
2002–2003

Das um 1908 von Karl Koller erbaute Hotel Waldhaus in Sils-Maria gehört zu den imposanten Zeugen der Engadiner Grandhotels der Jahrhundertwende. Seit 1995 erfolgten durch Miller & Maranta kontinuierlich Erneuerungen und Ergänzungen. Der Umbau des Eingangs gibt der Vorfahrt mit dem skulpturalen Vordach ein neues, einladendes Gesicht. Im gleichen Zug wurden die Empfangsräume und die Concierge-Loge neu organisiert. Übergeordnetes Ziel der Eingriffe ist es, die identitätsstiftende Architektur des Traditionshotels zu erhalten und wo notwendig mit zeitgemässen Mittel zu ergänzen, ohne den waldhausspezifischen Charakter zu beeinträchtigen.

Wohnhäuser Etzelstrasse, Uetikon am See
Nationalparkzentrum, Zernez
Wohn- und Bürogebäude Südpark, Basel
Flazbrücken, Samedan
Wohnungen Sauerländer, Aarau
In der Roos, Wollerau
Tardisbrücke, Mastrils
Bürogebäude Blaser Bauglas, Basel
Büro- und Wohngebäude Grosspeterstrasse, Basel
Staatsarchiv, Liestal
Bürogebäude Grosspeterstrasse, Basel
Studienauftrag
2000

Mit der Platzierung der beiden Bürohochhäuser auf dem Grosspeterareal werden städtebauliche Schwerpunkte gesetzt. Diese stehen am Ausgangspunkt einer Aufreihung von baulichen Akzenten, die entlang des Rings bis zur Flughafenstrasse reichen. In den neuen Volumen entstehen hochwertige, optimal gelegene Dienstleistungsflächen. Städtebaulich wird das Projekt mit seiner Form und seinem architektonischen Ausdruck in die komplexe Umgebung am Bahnhof eingebunden. Mit seiner besonderen statischen Struktur werden unterschiedliche Büroorganisationen möglich.

Schulhaus Hinter Gärten, Riehen
Fussgängerunterführungen, Zollikon
Hotel und Therme Verenahof, Baden
Wettbewerb 1. Rang, Projekt und Ausführung
1996–2000

Das Volta Schulhaus liegt am Rand des Basler Industriegebiets, auf dem Areal des Fernheizkraftwerkes. Es schafft Schulraum für 12 Primarklassen und enthält in den Untergeschossen eine Doppelturnhalle. Die beengte Situation an der Südseite der bestehenden Kohlenlagerhalle wurde mit einem geschichteten inneren Aufbau des Schulhauses und der Anordnung von Innenhöfen gelöst. Die Überlagerung von Turnhalle und Schulhaus wurde zudem durch eine besondere statische Lösung ermöglicht.

Museen an der Augustinergasse, Basel
Stadtsaal, Baden
Wohn- und Bürogebäude Du Lac, Rapperswil
Studie, Projekt und Ausführung
1998–2000

Das um 1908 von Karl Koller erbaute Hotel Waldhaus in Sils-Maria gehört zu den imposanten Zeugen der Engadiner Grandhotels der Jahrhundertwende. Seit 1995 erfolgten durch Miller & Maranta kontinuierlich Erneuerungen und Ergänzungen. Der Umbau der Bar und des Restaurants umfasste eine Neufassung der beiden grossen Gesellschaftsräume und den Anbau von Serviceräumen auf der Saaletage. Übergeordnetes Ziel der Eingriffe ist es, die identitätsstiftende Architektur des Traditionshotels zu erhalten und wo notwendig mit zeitgemässen Mittel zu ergänzen, ohne den waldhausspezifischen Charakter zu beeinträchtigen.

Kunsthaus, Aarau
Wohnungen Alte Landstrasse, Zollikon
Forstliches Betriebsgebäude, Aarau
Ingenieurschule HTL, Oensingen
Wohnhaus Engelapotheke, Basel
Projekt und Ausführung
1995

Das um 1908 von Karl Koller erbaute Hotel Waldhaus in Sils-Maria gehört zu den imposanten Zeugen der Engadiner Grandhotels der Jahrhundertwende. Seit 1995 erfolgten durch Miller & Maranta kontinuierlich Erneuerungen und Ergänzungen, in diesem Fall die Sanierung von fünf Gästezimmern mit teilweise historischem Mobiliar sowie der Einbau zweier Bäder. Übergeordnetes Ziel der Eingriffe ist es, die identitätsstiftende Architektur des Traditionshotels zu erhalten und wo notwendig mit zeitgemässen Mittel zu ergänzen, ohne den waldhausspezifischen Charakter zu beeinträchtigen.

Stadtbibliothek, Aarau
Haus Essigstrasse, Riehen
Bündner Lehrerseminar, Chur
Kassahaus Talstation Davos-Schatzalp-Bahn, Davos
Restaurant Stadtkeller und Kasinopark, Aarau
Mehrzweckhalle, Tschlin
Fussgängerpasserelle Werdenberg, Sevelen